Dienstag, 30. Mai 2006

Sitzung vom 24.05.2006

Förderprojekt der GHS Breklum

- wie schaffen wir es die Schüler zu überzeugen, wie wichtig es ist zu lernen?

- wie schaffen wir es, schulische Misserfolg vorzubeugen?

Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich das Förderprojekt der GHS Breklum. Das Modell wurde entwickelt, um den Schülern der Hauptschule neue Perspektiven aufzuzeigen. Man muss den Schülern zu verstehen geben, dass im allgemeinen nicht nur um den Unterricht geht, sondern auch um die Situationen drumherum, wie z.B. das familäre Umfeld, die Lehrer etc. Ein Leitspruch dieses Konzepts lautet: Schulerfolg = Lebenserfolg!

Zudem wurde die Qualitätsstruktur der Schule besprochen. Sie besteht aus drei Säulen und einem Überdach: Die drei Säulen bestehen aus

1) Struktur der Institutionen
2) Struktur der Organisation
3) Struktur des Personals

Das Überdach ist hierbei die Struktur des Unterrichts.

Der zweite Teil der Sitzung bestand aus einem Vortrag über M.C. Escher, einem sehr bekannten Maler. Escher war bekannt für seine Werke der optischen Täuschung und wir bekamen die Möglichkeit, nach den gleichen Techniken zu arbeiten. Diese sind nicht nur die der optischen Täuschung, sondern auch die gleichmäßige Flächenverteilung. Das gute an diesen Techniken ist, dass sie in Verbindung mit Arbeit mit Schülern so angewandt werden können, dass die Schüler den Schwierigkeitsgrad selber bestimmen können.
Im letzten Teil der Sitzung wurden uns noch einige Weblogs vorgestellt, um uns die Arbeit mit diesen noch einmal näher zu bringen und was man alles damit machen kann.



Sitzung vom 17.05.2006


Lernen = Einschränkung des Gehirns/ Denkens?

Es ist ein allgemeiner Irrglaube der Lehrer, wenn sie glauben, die eigenen Sprache in die Sprache der Kinder übersetzen zu können.Als Lehrer kann man im schlimmsten Fall das Hirn der Schüler deformieren, indem man ihnen schon viel zu früh z.B. Symbole versucht beizubringen, anstatt zunächst eine eigenen Definition der Gegenstände zuzulassen. Im Unterricht sollte der Lehrer beim Sprechen Bilder erzeugen, es muss klar sein, worum es sich handelt.

Lernen ist systematisches Verhalten, es ist menschlisches Verhalten. Das Gehirn muss mit dem angebotenen Material etwas anfangen können, da es sich sonst kaum damit arbeiten lässt. Das Gehirn sucht nach Idealformen, um am besten arbeiten zu können. Für einen guten Unterricht wäre es am ratsamsten, wenn sich das Thema aufteilen lässt, um dann am Ende wieder zusammengesetzt werden zu können. Anhand von Bildern lässt sich hierbei das Thema am besten erklären, wie z.B. in der Mathematik: Wenn das Thema der Stunde lautet: "Wie berechne ich die Fläche eines Es ist ein allgemeiner Irrglaube der Lehrer, wenn sie glauben, die eigenen Sprache in die Sprache der Kinder übersetzen zu können. Als Lehrer kann man im schlimmsten Fall das Hirn der Schüler deformieren, indem man ihnen schon viel zu früh z.B. Symbole versucht beizubringen, anstatt zunächst eine eigenen Definition der Gegenstände zuzulassen. Im Unterricht sollte der Lehrer beim Sprechen Bilder erzeugen, es muss klar sein, worum es sich handelt.

Lernen ist systematisches Verhalten, es ist menschliches Verhalten. Das Gehirn muss mit dem angebotenen Material etwas anfangen können, da es sich sonst kaum damit arbeiten lässt. Das Gehirn sucht nach Idealformen, um am besten arbeiten zu können. Für einen guten Unterricht wäre es am ratsamsten, wenn sich das Thema aufteilen lässt, um dann am Ende wieder zusammengesetzt werden zu können. Anhand von Bildern lässt sich hierbei das Thema am besten erklären, wie z.B. in der Mathematik: Wenn das Thema der Stunde lautet: "Wie berechne ich die Fläche eines Quadrats?", wäre es klug mit Form des Quadrats zu beginnen. Die Vorstellung der Form eines Quadrats ist nun schon bei uns im Gehirn festgesetzt. Die Berechnung des Flächeinhalts lässt sich nun in vier Phasen einteilen:

1. Phase: Gestalt
2. Phase: Form (geformte Gestalt)
3. Phase: Analyse/ Struktur/ Ganzes als Teile
4. Phase: Synthese/ System



Sitzung vom 3.05.2006


Was ist Intuition?

Die Intuition (v. lat.: intueri = betrachten, erwägen; PPP intuitum) ist die Begabung, Einsichten in Sachverhalte, Sichtweisen, Gesetzmäßigkeiten oder Richtigkeit von Entscheidungen durch spontan sich einstellende Eingebungen zu erlangen, die sich auf unbewusstem Wege eingestellt haben

So lautet eine Definition, die ich bei www.wikipedia.de gefunden habe. Das klingt allerdings ziemlich kompliziert und überaus wissenschaftlich. Ich will mal versuchen, das in meinen Worten auszudrücken: Intuition ist das Handeln aus dem Gefühl heraus! In der Sitzung sprachen wir auch davon, dass es die Arbeit des Gehirns am Bewusstsein vorbei sei. Die Intuition macht etwa zwei Drittel des gesamten Handelns aus...also ziemlich viel!

Was ist der kürzeste Unterricht?

Hinweis: Diesen Unterricht beherrscht jedes Lebewesen, unabhängig der Kultur und er beginnt schon direkt nach der Geburt!
Antwort: INTERJEKTION
Interjektionen sind lautliche Aktionen und Reaktionen, durch sie machen wir uns verständlich! Schon ein Baby beginnnt nach der Geburt mit Interjektionen, da es schreit, wenn es Hunger hat oder wenn es die Windeln voll hat etc.
Hierzu stellte sich folgende Aufgabe: Gestalte eine Situation, die sieben Interjektionen enthält. Sechs Interjektionen sollten ein "Gespräch" darstellen, die siebte sollte die Pointe dazu sein.
Meine Idee war nun folgendes:
Zwei Personen, in diesem Fall Kinder, in der Grundschule auf dem Schulhof. Eines der Kinder ist ein selbstbewusstes Kind, der Anführer und Chef in der Klasse. Das zweite Kind ist eher unauffällig, wird häufiger geärgert. Die Situation spielt sich nun in der Pause ab:

1) Der selbstbewusste Junge steht umringt von seinen Kumpels auf dem Schulhof und beobachtet den anderen. Dieser stolpert und fällt hin: Interjektion 1: aua

2) Reaktion des Anderen: haha

3) Der, der gestolpert blickt auf: ey

4) Der Andere: ja?

5) Der Zweite: aha

6) Der Chef wird nun von dem schüchternen Jungen geschubst, fällt hin: aua

7) Letzte Interjektion: jetzt lacht der andere: haha


Wir hörten noch einige weiteren Beispiele und es ist wirklich unglaublich, was man nur mit Lauten, Gestik und Mimik alles ausdrücken kann.

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Sitzung vom 24.05.2006
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jaja...
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